Ablauf und Durchführung

Unser Projekttag stand ganz im Zeichen des Geschichtswettbewerbs und der Frage, welche grenzen wir in der auseinandersetzung mit dem jüdischen leben in regensburg gefunden haben.


  • Einführung in den Geschichtswettbewerb und unser Thema

Der Tag begann mit einer Einführung in den Geschichtswettbewerb und dem diesjährigen Thema „Bis hierhin und nicht weiter?! Grenzen in der Geschichte“. In den ersten 45 Minuten tauchten wir in die jüdische Geschichte Regensburgs ein, mit besonderem Fokus auf das Mittelalter und die damit verbundenen Grenzen – sei es durch Ausgrenzung, Vertreibung oder anderen Aspekten.

  • Erarbeitung des Themas mit Arbeitsblättern und Quellenarbeit

In der zweiten und dritten Stunde ging es in die Tiefe: Mit Arbeitsblättern näherten wir uns dem Thema schrittweise an. Zunächst betrachteten wir die Gegenwart und danach vertieften wir unser Wissen durch historische Quellen und Texte, um zu verstehen, wie jüdische Gemeinden im Mittelalter lebten und welche Grenzen sie erlebten. Schließlich diente diese Vorbereitung als Grundlage für das eigentliche Projekt.

  • Projektarbeit – Von der Idee zur Umsetzung

In der vierten Stunde startete die eigentliche Projektphase. Die Gruppen planten eigenständig ihre Umsetzung, entwickelten Interviewfragen, skizzierten ihre Konzepte oder recherchierten weiter. Ich stand dabei unterstützend zur Seite, während die Schüler ihre Ideen konkretisierten und umsetzten.

  • Präsentation und Austausch

In der letzten Stunde stellten die Gruppen ihre Ergebnisse vor: Wie verlief ihre Recherche? Welche Erkenntnisse haben sie gewonnen? Gab es Herausforderungen? Die abschließende Präsentation unserer Projekte hat gezeigt, wie vielseitig sich Geschichte erforschen lässt – sei es durch Interviews mit Passanten, künstlerische Gedenktafeln oder digitale Inhalte wie QR-Codes.

Unser Projekttag war mehr als nur eine Gelegenheit, Geschichte zu lernen – es war eine Reise in die Vergangenheit, die uns zum Nachdenken über unsere Gegenwart und unseren Heimatsort gebracht hat. Wir haben nicht nur historische Fakten gesammelt, sondern uns auch intensiv mit der Frage auseinandergesetzt, wo Grenzen in der Geschichte gezogen wurden, welche bis heute bestehen und welche überwunden werden müssen. Am Ende des Tages bleibt die Erkenntnis, dass Geschichte nicht nur etwas ist, das in Büchern steht. Sie ist überall um uns herum – in Straßennamen, auf Friedhöfen, in Denkmälern und in den Erzählungen der Menschen. 


verfasst von N. Herbst